Vielfältige und interdisziplinäre Projekte
Die von der ReGe Hamburg geplanten und gesteuerten Projekte decken ein umfangreiches Spektrum ab. Dies reicht von Hochbauprojekten und Infrastrukturprojekten in den Bereichen Tief- und Straßenbau bis hin zu naturschutzfachlichen und wasserwirtschaftlichen Maßnahmen. Nicht selten sind die durchgeführten Maßnahmen innerhalb der unterschiedlichen Projekte miteinander verknüpft oder gehen ineinander über.
Seit ihrer Gründung hat die ReGe Hamburg bereits bedeutende Großbauprojekte entwickelt, geplant und erfolgreich zum Abschluss gebracht wie die Airbus-Werkserweiterung, das Museum BallinStadt und das IBA DOCK. In vielen für städtische Bauprojekte relevanten Themenbereichen hat sich die ReGe zudem als kompetenter Ansprechpartner und „Berater auf Zeit“ etabliert, so z.B. bei den Planungen zur A26 und südlichen Hafenerschließung und dem Messe- und Congress Centrum CCH. Auftraggeber der ReGe sind Fachbehörden und Institutionen der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Beauftragung der ReGe erfolgt als Inhouse-Geschäft auf der Grundlage von Geschäftsbesorgungsverträgen. Für ihre Tätigkeit erhält die ReGe Honorare, die alle Kosten für die Projektabwicklung beinhalten. Sie muss alle Aufwendungen aus Aufträgen erwirtschaften.
Hauptprojekte
Weitere Projekte im Überblick
Infopavillon Umwelthauptstadt 2011
Infopavillon Umwelthauptstadt 2011
Als „Umwelthauptstadt 2011“ wird Hamburg ein Jahr lang zur europaweiten Plattform für Umweltfragen. Mit dem Management zur Realisierung des zentralen Infopavillons am Hauptbahnhof wurde die ReGe Hamburg betraut. Von Entwurfsplanung über Genehmigungsverfahren bis Aufbau: Die Umsetzung erfolgte in Rekordzeit und in vorgegebenem Kostenrahmen.
Ausgleichsmaßnahme Salzwiesen auf Neuwerk
Ausgleichsmaßnahme Salzwiesen auf Neuwerk
Als Ausgleich für die Sandgewinnung aus der Nordsee engagierte sich die ReGe für die Förderung eines besonderen floristischen Kleinods: der Salzwiesen auf der Insel Neuwerk.
Rüschhalbinsel und -park
Rüschhalbinsel und -park
Dass sich Gewerbebetriebe und Freizeitmöglichkeiten für die Bevölkerung sehr gut ergänzen können, bewies die ReGe auf der Rüschhalbinsel. Als Ausgleich für den verlorenen Teil des Rüschparks im Zuge der Start- und Landebahn-Verlängerung Nord wurde das für die Menschen in der Region wichtige Naherholungsgebiet um weitere Attraktionen ergänzt.
Flächenmanagement / Grundstücksankäufe
Flächenmanagement/ Grundstücksankäufe
Im Rahmen des Flächenmanagements erwirbt die ReGe für die Freie und Hansestadt Hamburg Flächen für Gewerbe- und Wohngebiete (80 ha), für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (350 ha), für den Hochwasserschutz (12 ha) im Süden Hamburgs. Von Neugraben-Fischbek über Hamburg-Mitte und Wilhelmsburg bis Bergedorf und Curslack werden so im stetigen Austausch mit Eigentümern seit Anfang 2010 erfolgreich Flächen für die Stadt Hamburg sichergestellt, die dann den Projektträgern zeitnah zur Verfügung stehen.
Elbphilharmonie Pavillon
Elbphilharmonie Pavillon
Der Elbphilharmonie-Pavillon befindet sich auf den Magellan-Terrassen in der HafenCity Hamburg. Mit direktem Blick auf die Baustelle Elbphilharmonie fungiert er als Ausstellungs- und Veranstaltungsort sowie als Startpunkt der Baustellenführungen. Neben Informationen zu Architektur und Musikbetrieb im Erdgeschoss kann im Obergeschoss das 1:10-Modell des Großen Konzertsaals besichtigt werden.
Der Entwurf für den Pavillon stammt vom Studio Andreas Heller, Hamburg. Mit der Bauherrenfunktion wurde die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH beauftragt. Im Oktober 2008 wurde der Fliegende Bau mit einer Nutzfläche von 200 m² nach nur wenigen Monaten Planungs- und Bauzeit eröffnet.
Konzeptstudie Südliche Hafenerschließung
Konzeptstudie Südliche Hafenerschließung
Für die Bewältigung des zunehmenden Transportaufkommens auf der Straße u. a. durch wachsende Umschlagszahlen im Seeschiffsverkehr muss auch die innere Straßeninfrastruktur im Hafenbereich weiter ausgebaut und ertüchtigt werden. Neben der Haupthafenroute mit der Köhlbrandbrücke betrifft dies insbesondere den südlichen Hafenbereich bis an die B 73. Auch aus Redundanz-gründen wird neben der Hafenquerspange eine zweite Ost-West-Verbindung im Hafen zwischen A1 und A7 für unverzichtbar gehalten. Die ReGe hat im Auftrag der LSBG Möglichkeiten für den Ausbau der vorhandenen Infrastruktur untersucht und unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren, insbesondere mit Blick auf geltendes Naturschutzrecht und vorhandener Flächennutzungen Korridore für zusätzliche, leistungsfähige Trassen vorgeschlagen. Die Ergebnisse sind in den von der Hamburg Port Authority (HPA) vorgelegten Masterplan Hafenstraßen eingeflossen.
Congress Centrum Hamburg
Congress Centrum Hamburg
Der Altbau des CCH mit den großen Kongresssälen und dem Foyer präsentiert sich seit seiner Fertigstellung in 1973 seinen Besuchern und Gästen in seiner äußeren und inneren Gestalt nahezu unverändert. Im Zusammenhang mit grundsätzlichen Überlegungen zu einer zukunftsfähigen Gestaltung und Ausstattung als international gefragtes Kongresszentrum hat die ReGe im Auftrag der Hamburg Messe und Congress GmbH eine Expertise zum baulichen Zustand und möglichen Zukunftsszenarien angefertigt und damit Grundlagen für weitere politische Entscheidungen geschaffen.
Sandgewinnung aus dem Feld Delphin in der Nordsee
Sandgewinnung aus dem Feld Delphin in der Nordsee
Um den riesigen Sandbedarf für die Airbus-Werkserweiterung im Mühlenberger Loch zu decken, sicherte sich die ReGe eine Sandquelle in der Nordsee nordwestlich der Insel Neuwerk. Dazu wurde ein eigenes Planfeststellungsverfahren durchgeführt, aufgrund dessen die Entnahme von insgesamt 8 Millionen m³ Sand genehmigt wurde.
Wasserwirtschaftliche Neuordnung der Alten Süderelbe
Wasserwirtschaftliche Neuordnung der Alten Süderelbe
Naturschutzfachliche sowie hydrologische Kompetenz und nicht zuletzt Verhandlungsstärke: Durch intensive Verhandlungen konnte die ReGe das zwischenzeitlich ins Stocken geratene Planfeststellungsverfahren wieder auf Kurs bringen. Ziel war und ist es, sowohl aus naturschutzfachlichen Gründen als auch zur Verbesserung der hydraulischen Verhältnisse bei der Versorgung des Obstanbaugebietes den Wasserstand in der Alten Süderelbe auf NN +0,30 Meter anzuheben und dauerhaft anzugleichen. Seit dem 01. Januar 2010 ist die ReGe nun von der Hamburg Port Authority beauftragt, auch die noch ausstehenden Maßnahmen des Planfeststellungsverfahrens vorzubereiten und nach Wiederherstellung der Vollziehbarkeit des Beschlusses zu realisieren.



