18. Mai 2012, 04:48
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Glassfassade des Hotels: Blick von der HafenCity (Januar 2011) (c) Oliver Heissner
Glassfassade des Hotels: Blick von der HafenCity (Januar 2011) (c) Oliver Heissner

Die Fassade

 

Das Zusammenspiel des archaisch wirkenden Kaispeichers mit dem kühnen Schwung des schillernden Glaskörpers ist die architektonische Visitenkarte  der Elbphilharmonie. In ihren Scheiben spiegelt sich die Stadt im wechselnden Licht gleißend bis golden. Alt und Neu verbinden sich zu einer aufregenden Synthese. Hier die vom Hafen geprägte, schlichte Backsteinklassik, dort der leuchtende Glasaufbau. 

 

Die Fassade ist aus 1.089 einzelnen Elementen zusammengefügt, jeweils zwischen 4,3 und 5 Meter breit und über 3 Meter hoch; im Foyerbereich sogar 5 Meter hoch. An der Elbphilharmonie summieren sie sich auf eine Gesamtfläche von 21.500 qm – drei Fußballplätze ließen sich damit abdecken. Jedes einzelne Element wiegt etwa 1,2 Tonnen.

 

Die Fensterscheiben selbst sind das Ergebnis innovativer Glas- und Fassadentechnik. Noch nie wurden Glasscheiben nacheinander bedruckt, beschichtet und bei 600°C in eine gebogene Form gebracht – auf den Millimeter exakt. Die Chrompunktebedruckung schützt vor Sonneneinstrahlung. Der Bedruckungsgrad wurde computergestützt für die jeweiligen Räume im Inneren berechnet – je nachdem auf welcher Seite und welcher Höhe sich die Scheibe befinden wird. Insgesamt wurden per Siebdruck etwa 1.100 unterschiedliche Dekor-Kombinationen auf die Scheiben gedruckt, so dass jede Scheibe ein Unikat ist.

 

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Baustellenbilder von der Glasfassade

Glasfassade Süd-Ost (Mai 2010) (c) Oliver Heissner
Loggiaelement von innen (c) Oliver Heissner
Glasfassade von außen - während der Montage mit Monorail (c) Oliver Heissner
Glasfassadenmontage (c) Oliver Heissner
Glassfassade des Hotels (Oktober 2010) (c) Oliver Heissner
 
 
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