Blick in die Markhalle der Plaza (Mai 2010) (c) Oliver Heissner

Die Plaza

 

Zwischen dem kantigen Kaispeicher und dem schillernden Glasaufbau erhält Hamburg einen neuen öffentlichen Raum: Die Plaza. Nirgendwo sonst erschließt sich der Zusammenhang von Stadt und Hafen so eindrucksvoll wie hier. Auf 37 Metern Höhe bietet sich den Besuchern ein einzigartiges 360°-Panorama über die Stadt.

 

Die Elbphilharmonie ist nicht nur eine Konzerthalle mit Mantelbebauung. Hamburg erhält einen neuen öffentlichen Raum, wie er atemberaubender kaum sein könnte: die Plaza. Mit einer Größe von etwa 4.000 qm ist die Plaza fast so groß ist wie der Rathausmarkt und lädt Hamburger und Touristen, Konzertbesucher und Hotelgäste zum Flanieren ein. Restaurants, Bars und Ticketoffice liegen ebenso an der Plaza wie die Hotellobby und die Foyertreppe zum Großen Konzertsaal.  Zwei Sichtbögen zum Hafen und zur Stadt,  durchbrochene Etagenstrukturen, Galerien und Wandelgänge sorgen für ständig neue Perspektiven im Raum. Dass die massiven Säulen das Gebäude nicht kerzengerade, sondern schräg durchziehen, hat dabei statische Gründe: Das Gewicht des auf der Plaza ruhenden gläsernen Aufbaus muss auf die gut 1.800 Stahlbetonpfähle umgeleitet werden, die in den Elbschlick gerammt sind und die Elbphilharmonie tragen.

 

Für den Besucher wird schon der Weg zur Plaza ein Erlebnis: Vom Eingangsbereich der Elbphilharmonie an der breiten Ostseite führt eine 82 Meter lange Rolltreppe der Länge nach durch den Backsteinsockel aufwärts. Die sogenannte »Tube« ist raffiniert beleuchtet und überdies gebogen – vom Fuß der Rolltreppe ist das obere Ende nicht zu sehen. Erst zum Schluss der etwa vierminütigen Fahrt gleitet man auf ein großes Panoramafenster zu, das den Blick auf den Hafen freigibt, und gelangt von dort über eine zweite, kurze Rolltreppe auf die Plaza.

 

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Baustellenbilder von der Plaza

Plaza (Mai 2010) (c) Oliver Heissner
Fassadenausschnitt Nord (Mai 2010) (c) Oliver Heissner
Plaza (Mai 2010) (c) Oliver Heissner
Große Foyertreppe (Mai 2010) (c) Oliver Heissner