Hafenquerspange
Hamburg ist straßenverkehrlich an das überregionale Autobahnnetz mit der A1 und der A7 angeschlossen. Eine Querverbindung zwischen diesen beiden Autobahnen besteht im Süden über das Autobahnkreuz Maschen, in Hafennähe und im Norden der Stadt ist eine Autobahnquerverbindung von West nach Ost nicht vorhanden. Die A252 „Hafenquerspange“ soll daher als „Lückenschluss“ zwischen den vorhandenen Autobahnen die direkte Anbindung für die Hafengüterfernverkehre entscheidend verbessern.
In einem Verfahren nach Fernstraßengesetz hatte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in 2005 unter den verschiedenen Alternativen die Linienführung der nördlichen Trasse als die unter Berücksichtigung aller Aspekte Günstigste bewertet.
Im Jahr 2006 erhielt die ReGe Hamburg von der FHH den Management und Koordinationsauftrag, für diese Nordtrasse den Antrag auf Planfeststellung vorzubereiten.
Die Vorplanung der bis dato linienbestimmten Trasse wurde von der ReGe Hamburg im Frühjahr 2008 abgeschlossen. Aufgrund eines politischen Beschlusses wurden nachträglich erneut Trassenalternativen untersucht. Zwischenzeitlich hat der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg eine neue Trasse im Süden des Hafens entschieden, für die ein erneuter Auftrag auf Firmenbestimmung beim Bundesverkehrsministerium gestellt werden soll.