Umgehungsstraße Finkenwerder

 

Bis zu 20.000 Fahrzeuge fahren derzeit täglich durch den Ortskern von Finkenwerder. Eine Entlastung der Bewohner Finkenwerders rückt mit der Umgehungsstra­ße in greifbare Nähe. Im Auftrag des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer der Behörde für Stadt­entwicklung und Umwelt realisiert die ReGe neben dem Straßenbau auch alle vorbereitenden Baumaßnahmen wie die Verlegung von Gewässern und den Bau mehre­rer anspruchsvoller Brückenbauwerke.

 

Um die für die Realisierung der Umgehungsstraße notwendigen Grundstücke zu erwerben, hatte die ReGe 2006 die Güterverhandlungen mit den Betroffenengruppen aufgenommen. Auf Initiative der ReGe einigten sich 2007 alle beteiligten Akteure auf die Einrichtung des Treuhand­fonds Süderelbe, in dem die Stadt Mittel in Höhe von 42 Millionen Euro für Flächenerwerb, Flächentausch, Wertausgleiche und Kompensationsmaßnahmen zur Verfügung stellte.

 

Die ReGe wurde daraufhin zur Treuhänderin des Fonds bestellt und mit dem Flächenmanagement und den weiteren Güterverhandlungen beauftragt. Bereits im März 2009 hatte die ReGe die notwendigen Grundstücke erworben. Damit einhergehend wurden alle Klagen und sonstigen Rechtsbehelfe der Betroffenen zurückgenommen. In enger Abstimmung mit den teilweise divergenten Anforderungen von Naturschutz, Obstbau und der direkt angrenzenden Deponie Francop hat die ReGe daraufhin das Projekt zur Zufriedenheit aller Beteiligten in die Tat umgesetzt. Die Eröffnung der Umgehungsstraße ist für Sommer 2012 geplant.

Aktuelle Bilder vom Projekt

Grafische Übersicht zur Planung der Umgehungsstraße Finkenwerder © ReGe Hamburg
Umgehungsstraße Finkenwerder im Januar 2012: Sicht von Osten © ReGe Hamburg
Umgehungsstraße Finkenwerder im Januar 2012: Gekrümmtes Brückenbauwerk 1 © ReGe Hamburg
Umgehungsstraße Finkenwerder im Januar 2012: Brückenbauwerk 1 über die Alte Süderelbe © ReGe Hamburg
Umgehungsstraße Finkenwerder im Januar 2012: Hakengraben bei hohem Wasserpegel © ReGe Hamburg
Umgehungsstraße Finkenwerder im Januar 2012: Brückenbauwerk II über Hakengraben  © ReGe Hamburg