Ausgleichsmaßnahme Hahnöfersand

 

Aufgabe der ReGe war es, auf der im frühen 20. Jahr­hundert aufgespülten Elbinsel Hahnöfersand durch Rückverlegung der Deichlinie und Bodenabtrag insge­samt 104 Hektar neue Süßwasserwattflächen und Flachwasserzonen zu schaffen, die dem natürlichen Tideein­fluss unterliegen. Dies erfolgte in zwei Buchten mit einer Größe von 63 Hektar und 41 Hektar. Ein Jahr nach Bau-beginn begann die ReGe, den wachsenden Vogelbestand, den Fischbestand und die sich bildende Ufervegetation zu beobachten und zu dokumentieren. Die auf Hahnöfer­sand neu geschaffenen Watt und Flachwasserzonen etablierten sich rasch als Rastgebiete von Zugvögeln wie u. a. Krickenten, Brandgänsen, Schnatterenten und Löffelenten. Die Krickente erreichte in den letzten Jahren mit bis zu 6.300 gezählten hier rastenden Exemplaren sogar mehrfach Bestände von internationaler Bedeutung.

 

2005 wurden die Baumaßnahmen abgeschlossen. Bereits 2008 zeigte das Monitoring einen Bestand an Tieren und Pflanzen an, der es ermöglichte, das Gebiet als Naturschutzgebiet auszuweisen. 2010 wurden die Flächen als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet bei der EU angemeldet.

Bilder vom Projekt

Westliche Ästuarfläche Hahnöfersand (2004)
Ästuarfläche
Neue Ästuarfläche Hahnöfersand
Wasservögel auf Hahnöfersand
Elbinsel Hanöfersand ist rückgedeicht (Februar 2006)
Gefährdete Pflanzenart: Schierlings-Wasserfenchel
Prielbildung am Ufersaum
Hahnöfersand (2004)