Rüschhalbinsel und -park
Dass sich Gewerbebetriebe und Freizeitmöglichkeiten für die Bevölkerung sehr gut ergänzen können, bewies die ReGe auf der Rüschhalbinsel. Als Ausgleich für den verloren gegangenen Teil des Rüschparks im Zuge der Start- und Landebahn-Verlängerung Nord wurde das für die Menschen in der Region wichtige Naherholungsgebiet um weitere Attraktionen ergänzt.
Um den weiterhin bestehenden Teil des Rüschparks maßgeblich aufzuwerten, wurde die ReGe mit der Neugestaltung des Areals beauftragt. Neue Spielflächen für Kinder, Aussichtspunkte, Ruheplätze und nicht zuletzt der eigens gebaute Anleger für die Elbfähren „Rüschpark“ erhalten und erweitern die Rüschhalbinsel als attraktives Ausflugsziel.
Neben einem neuen Wegesystem durch den Park und einer neuen Promenade am benachbarten Steendiekkanal baute die ReGe zudem ein neues begehbares Unterfeuer an der Westspitze der Mole an der neuen Hafeneinfahrt. Es eröffnet seither den Blick über die benachbarte Landebahn-Halbinsel, auf die Landepiste und die startenden und landenden Flugzeuge und bis tief in den Hamburger Hafen.
Das besondere Highlight: Die ReGe hat aus der Ruine und den Resten des U-Boot-Bunkers Fink 2 aus dem Zweiten Weltkrieg ein würdiges Mahnmal entstehen lassen. Der aus einem städtebaulichen Wettbewerb siegreich hervorgegangene Entwurf stammt von den Hamburger Architektinnen Beate Kirsch und Anja Bremer. Die fünf über die Wasseroberfläche herausragenden Bunkerfundamente wurden freigelegt, sodass sie heute für Besucher der Rüschhalbinsel erlebbar sind.
Im August 2006 wurde der neu gestaltete Rüschpark der Bevölkerung von Finkenwerder übergeben.








